Hilfe bei Angststörung und Panikattacken

Angst und Panik lösen, um bei sich selbst wieder zuhause zu sein

Jeder Mensch kennt das Gefühl der Angst. In einer Notsituation kann ein gewisses Maß an Angst unsere Konzentrationsfähigkeit steigern und die Leistungsfähigkeit erhöhen.

 

Angst will uns schützen, denn sie tritt dann auf, wenn wir uns in eine Gefahr begeben. In dieser Situation wird Adreanalin ausgeschüttet, das uns zusätzliche Kraft zur Verfügung stellt. In diesem Moment befinden wir uns im Kampf- oder Flucht-Modus. Da die Energien in unserer hochzivilisierten Welt nicht ausagiert werden können, ist der menschliche Organismus unter starker Spannung, woraus Ängste entstehen können.

 

Bei einer Angststörung nehmen die Ängste überhand, so dass die Bewältigung des Alltags deutlich eingeschränkt ist. Auch objektiv nicht bedrohliche Situationen können starke Angstgefühle auslösen. Darüber hinaus handelt sich auch um eine Angststörung, wenn Angst oft und stark auftritt und körperliche Symptome auslöst. Daraus kann ein Vermeidungsverhalten von bestimmten auslösenden Situationen entstehen, die den Alltag stark beeinträchtigen.

Ursachen für Angststörungen

Es gibt in der Psychologie ganz unterschiedliche Erklärungsansätze für Angststörungen:

  • schmerzliche, angstbesetzte Erfahrungen in den ersten Lebensjahren
  • Starke Alltagsbelastungen, persönliche Krisen oder akute Schockzustände
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch 
  • nicht verarbeitete traumatische Lebensereignisse
  • familiäre Veranlagung
  • Persönlichkeitsstörungen

Angstsymptome

Eine Angststörung geht oft mit mehreren Symptomen einher:

  • Sie haben eine übergroße Sorge um sich selbst oder um nahestehende Menschen
  • Sie haben die Sorge, alltägliche Handlungen nicht zu schaffen
  • Sie erleiden Panikgefühle
  • Sie haben das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren
  • Sie leiden unter Kurzatmigkeit
  • Sie erfahren eine große Angespanntheit
  • Sie haben körperliche Symptome, wie Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, Zittern, Kribbeln usw.

Panikattacken

Eine Panikattacke ist ein auftretender Anfall von Angst, der bis zur Todesangst reichen kann.

 

Eine Panikattacke kann in einer belastenden Situation auftreten oder auch ganz plötzlich, ohne äußeren Auslöser.

Sabine Fels - Hilfe bei Panikattacken

Symptome einer Panikattacke

Bei einer Panikattacke werden Sie plötzlich von einer starken Angst befallen. Folgende Angst-Symptome können auftreten:

  • Ihr Herzschlag beschleunigt sich stark.
  • Sie bekommen Atemnot.
  • Sie fangen an zu zittern.
  • Ihnen bricht der Schweiß aus.
  • Sie haben die Befürchtung ohnmächtig zu werden.
  • Ihnen wird schwindelig. Dadurch steigt eine Übelkeit in Ihnen auf.
  • Sie erleben eine Gefühllosigkeit.
  • Sie verlieren Ihre Erdung und haben das Gefühl neben sich zu stehen oder in einer unwirklichen Situation zu sein. Sie nehmen Ihre Umwelt nur noch unklar wahr. 

Arten von Angst

Es gibt unterschiedliche Arten von Ängsten: Zum einen gibt es die generalisierte Angststörung und die Panikstörung, die eine ungerichtete Angst beinhaltet.

 

Zum anderen gibt es die gerichtete Angst. Damit sind Phobien gemeint. Bestimmte Objekte, Menschen oder Situationen können dann starke Ängste auslösen, die über einen längeren Zeitraum anhalten.

Sabine Fels - Hilfe bei Angststörung und Panikattacken

Generalisierte Angststörung

Bei der allgemeinen Angst, steht das Gefühl der Bedrohung im Vordergrund. Sie denken, dass Ihnen selbst oder nahestehenden Menschen etwas Schlimmes passieren könnte. Das führt zu einer langanhaltenden, starken Anspannung. Dadurch vermindert sich Ihr Selbstwertgefühl, und es kann zu depressiven Stimmungen kommen.

Phobien

Die Phobien werden in drei Hauptgruppen unterteilt. In Agoraphobie, soziale Phobie und spezifische Phobien. Die letztere beinhaltet Ängste vor bestimmten Menschen, Tieren, Gegenständen. oder Situationen.

Agoraphobie

Agoraphobie beinhaltet

  • Sie haben Angst das Haus zu verlassen
  • Sie haben Angst vor großen öffentlichen Plätzen
  • Sie haben Angst allein zu verreisen mit dem Zug, dem Flugzeug oder mit dem Auto
  • Sie haben Angst öffentliche Orte wie einen Jahrmarkt, ein Kaufhaus oder eine Messe zu besuchen
  • Sie haben Angst von einem beengten Ort nicht fliehen zu können.

Soziale Phobien

Bei einer sozialen Phobie haben Sie Angst vor bestimmten sozialen Handlungen:

  • Angst einen Vortrag vor einer Gruppe zu halten
  • Angst zu reisen
  • Angst die Wohnung zu verlassen
  • Angst im Mittelpunkt zu stehen oder vor Kritik
  • Angst vor Prüfungen
  • Angst vor dem sexuell begehrten Geschlecht

Spezifische Phobien

Im folgenden stelle ich Ihnen einige spezifische Phobien vor. Grundsätzlich kann eine Phobie gegenüber jedem Gegenstand oder jeglicher Situation entwickelt werden.

  • Angst vor zu engen Räumen,  z.B. Fahrstuhl, Zug, Tunnel, Kinosaal, Gedränge im öffentlichen Raum, Höhlen (Klaustrophobie)
  • Angst vor Höhe, wie bei Brücken, auf Bergen, auf einer Leiter, Aussichtsplatform usw.  (Akrophobie). Es wird das Gefühl ausgelöst in die Tiefe gezogen zu werden oder zu fallen.
  • Angst vor Flugzeugen (Aviophobie): Hier steht die Angst im Vordergrund, im Flugzeug die Kontrolle abgeben zu müssen und dem Piloten vertrauen zu müssen. Es kann aber auch die Angst vor einem Flugzeugabsturz im Mittelpunkt der Ängste stehen.
  • Angst vor Tieren, wie Spinnen (Arachnophobie), Schlangen (Ophidiophobie), Hunden (Kynophobie), Bienen (Apiphobie)
  • Angst vor spitzen Gegenständen, wie Spritzen und Scheren (Aichmophobie). Hier geht es um die Gefahr sich zu verletzen.
  • Angst vor Menschen in bestimmten Rollen, wie Zahnarzt (Dentophobie), Polizist, Clown (Coulrophobie)
  • Angst zu erkranken oder sich mit einer Krankheit anzustecken (Hypochondrie)
  • Angst vor dem Tod (Thanatophobie)
  • In den letzten Jahren hat die Nomophobie zugenommen. Das ist die Angst kein Handy bei sich zu haben und auf diese Weise wichtige Nachrichten zu verpassen.

Wege aus der Angst - in Essen

Gestalttherapie und  Methoden aus der Energetischen Psychologie können Ihnen helfen, Ängste gezielt aufzulösen, um mehr Sicherheit und Freiheit im Leben zu erfahren.

  • Sie lernen Methoden kennen, wie Sie unmittelbar auf Ihre Angstzustände einwirken können.
  • Sie erkennen, die hinter den Angstthemen liegenden Traumatisierungen. Sie finden Wege, die dort gebundene Kraft zu befreien und mehr Lebensenergie im Alltag zur Verfügung zu haben.
  • Durch die Arbeit mit dem inneren Kind beginnen Sie zu verstehen, woher die Ängste stammen. Sie lernen ein liebevoll, beschützendes Verhältnis zu Ihrem inneren Kind aufzubauen.
  • Sie lernen Ihr Verhalten und Ihre Einstellungen zu verändern und leben so eine aktive Prävention.

Hier erfahren Sie mehr über Gestalttherapie und hier mehr über Methoden der Energetischen Psychologie.