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Sieben Tipps - Wie du mit deinem inneren Kind gluecklich wirst

Sieben Tipps - Wie du mit deinem inneren Kind glücklich wirst

Heile dein inneres Kind

Viele Menschen, die zu mir in die Therapie kommen, wünschen sich ein innigeres Verhältnis zu ihrem inneren Kind. Manche haben ein Buch gelesen oder schon einmal eine Übung ausprobiert, doch der Erfolg ließ auf sich warten.

 

Sie sind frustriert, weil sie es doch versucht haben, es für das innere Kind richtig zu machen und es nicht gelungen ist. Aus diesem Grund möchte ich dir einige Hinweise geben. Mit ihnen wird es dir leichter fallen, in einen guten Kontakt mit deinem inneren Kind zu kommen und mit deinem kleinen Mädchen oder kleinen Jungen glücklich zu werden.

1. Öffne dein Herz für das innere Kind

Denk an dein inneres Kind. Öffne dein Herz und lass Liebe strömen. Sage innerlich zu deinem inneren Kind: Ich liebe dich, ganz gleich, wie du dich fühlst. Ich liebe dich.

 

Wichtig ist dabei, dass du die Liebe wie einen warmen Strom in dir fühlst.

2. Habe Geduld mit dem inneren Kind

Ein entscheidender Faktor, damit das Kind dir vertrauen kann, ist Geduld. Hier ein Beispiel, wie du Geduld ansprechen kannst:

 

Ich liebe dich, auch wenn du dich noch nicht zeigen willst. Auch wenn du noch nicht mit mir sprichst, liebe ich dich. Auch wenn du mir noch nicht vertrauen kannst, liebe ich dich. Ich gebe dir so viel Zeit und Raum, um dich zu zeigen, wie du brauchst.

3. Sei zuverlässig

Mach dem Kind keine Versprechungen, die du nicht halten kannst. Sage nicht: Ich werde dir jetzt immer zuhören. Ich werde jeden Abend für dich da sein. Sei immer ehrlich. Akzeptiere, dass auch du Grenzen hast.

 

Im Umgang mit dem inneren Kind ist es besser, zu der eigenen Unzulänglichkeit zu stehen, statt das innere Kind erneut zu enttäuschen. Sprich beispielsweise zu dem Kind: Ich möchte dir gerne jeden Abend 10 Minuten Zeit schenken. Ich kann es aber nicht versprechen. Ich werde es jedoch versuchen.

4. Lass die Gefühle fließen

Ist das Kind schließlich bereit seine Gefühle zu zeigen, dann können auch schon mal Tränen fließen. Es können sich Gefühle zeigen, die du als Kind früher verdrängen musstest oder für die du bestraft wurdest.

 

Das kann Trauer sein, Angst, Ärger, Wut, Schuld oder Scham. Erlaube dir, diese Gefühle wahrzunehmen. Tue das an einem sicheren und geschützten Ort, an dem du allein oder mit einer sehr vertrauenswürdigen Person zusammen bist.

5. Übe Mitgefühl

Habe Mitgefühl mit deinem inneren Kind. Schenke ihm die Liebe und Anteilnahme, die es braucht.

Achte darauf, dass du in dem Erwachsenen-Ich bleibst. Du bist nicht das innere Kind. Du bist das erwachsene Ich, das Mitgefühl schenkt.

6. Bewerte das innere Kind nicht

Ganz gleich, was das Kind an Gefühlen äußert oder was es braucht, um sich wohler zu fühlen, bewerte es nicht. Verurteile das Kind nicht für seinen Schmerz, für seine Überforderung, für seine Gefühle. Spalte das Kind nicht erneut von dir ab.

 

Sprich beispielsweise: Du darfst mir alle deine Gefühle zeigen. Ich bin jetzt für dich da. Es ist in Ordnung dieses Gefühl … (Gefühle benennen) zu haben.

 

Sprich diese oder ähnliche Worte nicht einfach nur so dahin, weil du alles richtig machen möchtest. Sprich aus deinem Herzen heraus. Dein inneres Kind merkt es sofort, ob du aus dem wohlwollenden oder kritischen Erwachsenen-Ich sprichst.

7. Biete dem inneren Kind eine Lösung an

Frage dein inneres Kind, was es braucht. Vielleicht möchte dein wütendes Kind mit dem Fuß aufstampfen. Befindest du dich an einem sicheren und geschützten Ort, dann kannst du für das Kind aufstehen und mit dem Fuß aufstampfen. Nimm dabei war, wie befreiend es ist.

 

Bist du an einem eher unpassenden Ort, dann kannst du das innere Kind dazu einladen mit dem Fuß aufzustampfen. Stell dir diese Situation intensiv vor. Lass das Kind so lange aufstampfen, bis es sich deutlich besser fühlt.

 

Vielleicht ist dein inneres Kind traurig und möchte auf deinem Schoß sitzen. In diesem Fall kannst du stellvertretend ein Kissen für das Kind auswählen. Umarme das innere Kind auf diese Weise liebevoll. Spüre, was sich dadurch im Kind verändert. Nimm auch wahr, wie du dich dabei erlebst.



Die Arbeit mit dem inneren Kind ist ein intensiver Prozess, der dich von alten einschränkenden Glaubenssätzen und Verhaltensmustern befreit. Schau dir auch meine anderen Blog-Beiträge zu diesem Thema an. Wenn du nicht weiterkommst, hol dir Unterstützung.

 

Ich freue mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt.

Welcher Tipp ist für dich der wichtigste?

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Kommentare: 1
  • #1

    Roswitha (Montag, 07 Juni 2021 22:56)

    Frei-sein1@gmx.at