Traumatherapie

Ein Trauma ist ein Ereignis aus der Vergangenheit, das den Menschen psychisch überfordert hat und bis heute nachwirkt. In einem solchen überfordernden Ereignis war es nicht möglich zu fliehen oder zu kämpfen, so dass sich ein Teil der Lebensenergie abgespalten hat. Diese Erlebnisse können viele Jahre zurückliegen und die Ursache für heutige körperliche Beschwerden und psychische Symptome sein. Dazu gehören zum Beispiel:

• Ängste und Panikattacken
• Depressionen
• Vermeidung von bestimmten Situationen
• übertriebene emotionale starke Reaktionen
• Vorliebe für gefährliche Situationen
• Angst vor dem Tod oder vor dem Verrücktwerden
• Unfähigkeit eine dauerhafte Beziehung einzugehen
• starke Stimmungsschwankungen
• Schlafstörungen
• chronische Müdigkeit

 

Beispiele für Ereignisse, die ein Trauma auslösen können, aber nicht zwingend müssen, sind:

• psychische oder körperliche Gewalt
• sexuelle Gewalt oder sexueller Missbrauch
• Machtmissbrauch
• Unfälle, auch Verkehrsunfälle
• Trennungen
• Operationen


 

Um die Klientinnen und Klienten bei der Verarbeitung ihres Trau­mas zu unter­stüt­zen, arbeite ich neben einer ge­stalt­therapeu­ti­schen res­sourcen­orien­tier­ten Arbeit mit folgenden drei Ver­fahren:

1.  Imaginative Traumatherapie nach Reddemann


2.  Ganzheitliche Traumatherapie mit den Methoden des EMDR


3.  Techniken aus der Energetischen Psychotherapie

1. Imaginative Traumatherapie nach Reddemann

Die psychodynamisch imaginative Traumatherapie zeichnet sich durch die Einbeziehung von Imaginationen in die therapeutische Arbeit aus. Im Vordergrund stehen hier die Heilung des inneren Kindes oder des jüngeren Ichs, Belastungsabbau durch einen Ort der Sicherheit, Entwicklung des inneren Beobachters, Traumaaufarbeitung mit der Bildschirmtechnik und vieles mehr.

2. Ganzheitliche Traumatherapie mit der Methode des EMDR

EMDR bedeutet Eye Movement Desensitization and Reprocessing, Desensibilisierung und Neu-Verarbeitung durch Augenbewegungen. Francine Shapiro entwickelte diese Traumatechnik bei der durch Rechts-Links-Bewegungen der Augen psychische Belastungen reduziert werden und sich fragmentierte Sinneseindrücke wieder zu einer ganzheitlichen Erinnerung verbinden. In diesem Prozess entwickeln sich Ressourcen, die negative Gedanken und Bewertungen verändern. Am Ende eines EMDR-Prozesses erinnern sich KlientInnen häufig klar an das, was gewesen ist, als ein Teil  ihrer Geschichte. Sie sind jedoch im jetzigen Leben nicht mehr davon beeinträchtigt und haben ein positives Selbstbild entwickelt. In der ganzheitlichen Traumatherapie mit Methoden des EMDR werden Bilder und Vorstellungen mit eingebaut, die den Prozess der Heilung sanft unterstützen.

3. Meridianenergietechniken aus der Energetischen Psychologie

Die energetische Psychologie geht davon aus, dass die Ursachen für negative Gefühle und Belastungsreaktionen in der Unterbrechung des Meridianflusses zu finden sind. Durch das Beklopfen ausgewählter Meridianpunkte (Akupunkturpunkte) kommt die Energie wieder ins Fließen und die Belastung sinkt. Traumatische Belastungsreaktionen lassen sich gut mit diesem Verfahren auflösen. Meridianenergietechniken verstehen sich grundsätzlich als eine Selbsthilfetechnik. Gravierende traumatische Belastungen können jedoch erfahrungsgemäß nur mit  einer therapeutischen Begleitung aufgelöst werden.